ACEA-Spezifikation
Bei der ACEA-Klassifikation werden die unterschiedlichen Einsatzzwecke der Motorenöle durch Buchstaben und Ziffern in der folgenden Tabelle, Spalte "Klasse", definiert:
A = Ottomotoren
B = kleinvolumige Dieselmotoren in Pkw, Vans und Kleintransportern
C = Pkw-Dieselmotoren mit Partikelfilter
E = Lkw-Dieselmotoren
Die nachfolgende Zahl differenziert innerhalb einer Klasse den Leistungsunterschied der verschiedenen Motorenöle. So erfüllt z.B. ein Öl gemäß ACEA B3 höhere Anforderungen als ein B1-Öl.
A1
Leichtlauf-Motoröle , abgesenkte HTHS-Viskosität
A3
Für konventionelle und Leichtlauf-Öle. Übertrifft "A2" bezügl. Noack (Verdampfungsverluste), Kolbensauberkeit und Oxidationsstabilität.
A5
Entspricht ACEA A3, allerdings mit abgesenkter HTHS-Viskosität. In einem Prüfmotor muss im Vergleich zu einem 15W-40 Referenzöl eine Kraftstoff-Einsparung ≥ 2,5% nachgewiesen werden.
B1
Leichtlauf-Motoröle , abgesenkte HTHS-Viskosität
B3
Kategorie für konventionelle und Leichtlauf-Motorenöle. Übertrifft ACEA B2 bezüglich Nockenverschleiß, Kolbensauberkeit, Viskositätsstabilität bei Rußbelastung.
B4
Neue Kategorie für Direkteinspritzerdieselmotoren (TDI)
B5
Entspricht ACEA B4, allerdings mit abgesenkter HTHS-Viskosität. In einem Prüfmotor muss im Vergleich zu einem 15W-40 Referenzöl eine Kraftstoff-Einsparung ≥ 2,5% nachgewiesen werden.
C3
Ab 2004 für PKW-Dieselmotoren mit Partikelfilter. Sulfataschegehalt max. 0,8%. Mit HTHS > 3,5 mPas. (DaimlerChrysler und BMW).


